Sascha Radler steht mit verschränkten Armen in seinem Trainingsraum in Villach, links das Geräteregal
Meine Geschichte

Vom Tiefpunkt zum Coach.

Das hier ist keine Heldengeschichte. Ich habe über ein Jahrzehnt gebraucht, zweimal von vorne angefangen und kenne jede Ausrede aus eigener Erfahrung.

50 kg abgenommen
und bis heute gehalten, ganz ohne Verbote
2 Burnouts
haben mich gelehrt, die Balance zu halten
1.500 Höhenmeter
heute beschwerdefrei, früher undenkbar
12 Diplome
rund um Training, Ernährung und Mindset
Vorher-Nachher-Vergleich, Sascha Radler 2014 mit rund 124 kg und 2026, über 50 kg leichter
Warum ich das zeige

12 Jahre für 2 Fotos

Ich stelle sie nicht nebeneinander, weil es beeindruckend aussieht, sondern weil ich alles, was ich über den Weg sage, auf dieser Strecke gelernt habe.

Die Stationen

Nicht linear. Aber echt.

  • Der Tiefpunkt

    Mit 30 rund 124 kg und am Ende

    Bei 174 cm wog ich etwa 124 kg. Jeden Tag Bier, eine Schachtel Zigaretten, davor Jahre mit Süchten, die mich fast zerstört hätten. Fettleber, katastrophale Blutwerte und Richtung Diabetes unterwegs. Dazu Depression, Antidepressiva und nächtliche Fressattacken. Ich war Taxifahrer, pleite und körperlich wie geistig am Ende.

  • Der Wendepunkt

    Mein 30. Geburtstag

    An diesem Tag machte es klick. Ich habe zum ersten Mal ehrlich auf mein Leben geschaut und eine Entscheidung getroffen. Es reicht. Und ich fange dort an, wo ich am meisten Kontrolle habe, bei meinem Körper.

  • Die ersten 40 kg

    Kleine Schritte, große Wirkung

    Der erste Schritt war winzig, Eistee gegen Wasser getauscht. Dann Thaiboxen, obwohl ich nach einer Minute am Boden lag. Am 1.1.2015 die letzte Zigarette. Ich habe Ernährung von Grund auf verstanden, Proteine, Kalorien, das ganze System. Rund 40 kg in zwei Jahren, und die Antidepressiva konnte ich in Absprache mit meinem Arzt absetzen.

  • Der Rückschlag

    Burnout Nummer eins

    Ich setzte alles auf eine eigene Firma. Wohnung aufgelöst, Job gekündigt, One-Way-Ticket nach Asien. Nur noch gearbeitet, Training und Freunde vernachlässigt. Die Firma scheiterte, ich kam als gebrochener Mann zurück, 10 kg schwerer und wieder auf Antidepressiva. Abnehmen ist nicht linear. Leben auch nicht.

  • Der Neuanfang

    Aufstehen, nochmal

    Neuausbildung zum Mediendesigner, zurück ins Training, die zugelegten 10 kg wieder runter, sogar einen Volkstriathlon gefinisht. Dann, mitten im neuen Job, Burnout Nummer zwei. Diesmal war nicht die Arbeit schuld, sondern mein eigener Perfektionismus. Die härteste und wichtigste Lektion.

  • Heute

    Coach mit Narben statt Theorie

    Die Mentaltrainer-Ausbildung hat alles zusammengeführt, und in dieser Zeit sind auch die letzten 10 kg gefallen. Aus einer Ausbildung wurden zwölf Diplome und Weiterbildungen, bis hin zum Dipl. Medical Personal Trainer. Heute begleite ich Menschen in Villach und online, die da stehen, wo ich damals stand. Ich halte mein Gewicht seit Jahren und passe auf meine Balance auf, damit es kein drittes Burnout gibt.

Die zweite Geschichte

Warum ausgerechnet Medical Personal Trainer?

Die 50 Kilo sind die Geschichte, die man mir ansieht. Es gibt noch eine zweite, die erklärt, warum ich heute mit Menschen arbeite, deren Körper nicht mehr mitmacht.

Ich war nie der Unsportliche. Skateboard, Mountainbike, Motocross, Triathlon, Kampfsport. Ich war immer in Bewegung, meistens mit vollem Risiko. Und ich habe dafür bezahlt.

Patellasehne, Meniskus, Läuferknie. Tennisarm, Golferarm, Schulter-Impingement, Bandscheibenvorfälle und eine Skoliose, die von der Lendenwirbelsäule bis hinauf in die Brustwirbelsäule zieht.

Am härtesten hat mich das Knie getroffen. Über ein Jahr lang konnte ich nicht laufen und nicht wandern. Für jemanden, der sein Leben lang draußen war, ist das kein orthopädisches Detail. Das ist der Verlust von allem, was Spaß macht.

Ich habe mir meine Aufbauprogramme damals selbst geschrieben und durchgezogen. Nicht weil ich es besser wusste als meine Therapeuten, sondern weil ich unbedingt wieder auf den Berg wollte.

Heute gehe ich 1.500 Höhenmeter ohne Probleme. Ich laufe wieder. Und ich habe die beste Lebensqualität, die ich je hatte.

Ich habe mit Krafttraining angefangen, um mich selbst wieder zusammenzusetzen. Deshalb Medical Personal Trainer und nicht einfach Fitnesstrainer. Ich weiß, wie es ist, wenn der eigene Körper zum Gegner wird, und wie viel Geduld der Weg zurück braucht.

Das ist meine persönliche Erfahrung, kein Heilversprechen. Ich bin kein Therapeut, stelle keine Diagnosen und ich behandle nicht. Was akut ist, gehört zuerst zu Arzt oder Physiotherapie. Was du von mir bekommst, ist jemand, der den Weg selbst schon gegangen ist und ihn jetzt mit dir geht.

Qualifikationen

Aus einer Ausbildung wurden zwölf

Dipl. Medical Personal TrainerDipl. Fitness- und ErnährungstrainerDipl. MentaltrainerDipl. Personal Trainer (A-Lizenz)Dipl. Fitness- und Gesundheitstrainer (A-Lizenz)Dipl. Fitnesstrainer (B-Lizenz)Dipl. RückentrainerDipl. Functional TrainerDipl. Senioren- und PräventionstrainerÜbungsleiterNordic Walking InstructorCore Trainer & Kursleiter Wirbelsäulengymnastik+ aktueller Erste-Hilfe-Kurs

Angefangen hat es mit einer einzigen Ausbildung. Die drei hervorgehobenen sind die, auf denen meine Arbeit heute steht, der Rest ist über die Jahre dazugekommen.

Warum dich das betrifft

Was meine Geschichte für dein Training bedeutet

1 Verständnis

Ich urteile nicht

Fressattacken, Ausreden, Scham, aufgeschobene Vorsätze. Ich kenne das alles. Bei mir musst du dich für nichts rechtfertigen.

2 System

Ich weiß, was wirkt

Nicht nur aus dem Lehrbuch, sondern erprobt an mir selbst und meinen Klienten. Kleine Schritte, klare Pläne, und die Motivation folgt der Handlung.

3 Ehrlichkeit

Kein Bullshit

Keine Wunderdiäten, keine leeren Versprechen. Rückschläge gehören dazu, und genau dafür hast du mich an deiner Seite.

Dein Wendepunkt muss kein Geburtstag sein, er kann heute sein.

90 Minuten, kostenlos und unverbindlich. Erzähl mir, wo du stehst.

Oder ruf mich einfach an: 0660 788 50 70